Goretzka: FC Bayern sticht angeblich Real und Barca aus
Seit seinen überragenden Vorstellungen beim Confed Cup steht Leon Goretzka bei allen europäischen Topklubs auf dem Zettel. Schalke 04 wollte deshalb im vergangenen Sommer das im kommenden Juni auslaufende Arbeitspapier des defensiven Mittelfeldspielers so schnell wie möglich verlängern. Goretzka hätte mehr als jemals zuvor ein Spieler in der Geschichte von Königsblau verdienen können. Doch der 22-Jährige lehnte ab. Real Madrid rieb sich die Hände, wähnten sich die Königlichen doch in der besten Position im Werben um den Deutschen. Goretzka werde die starke Konkurrenz beim FC Barcelona oder dem FC Bayern auf der eigenen Position meiden und an der Seite von seinem Landsmann Toni Kroos spielen, glaubte man bei den Königlichen. Die Bosse von Real lagen falsch – so schreibt es zumindest die „Marca“.
FC Bayern angeblich seit Monaten mit Goretzka einig
Die Zeitung berichtet, dass Real und Barca eine Absage vom Spieler erhalten hätten. Jener sei sich angeblich bereits seit Monaten mit dem FC Bayern einig. Bereits zu dem Zeitpunkt, als der 22-Jährige die Offerte von Schalke ablehnte, habe er sich demnach mit dem deutschen Rekordmeister auf einen Vertrag verständigt. Offiziell bekannt gemacht werden darf dies erst ab dem 1. Januar – so wollen es die Transferregeln. Deshalb hätten Real und Barca erst jetzt Bescheid bekommen.
Goretzka will sich noch nicht entschieden haben
Goretzka selbst erklärte allerdings kurz vor Weihnachten, dass er sich noch nicht entschieden habe, wo er ab der kommenden Saison spiele. Entweder irrt die Zeitung oder es handelt sich um eine Schutzbehauptung des deutschen Nationalspielers. Schließlich kann Goretzka aufgrund der bereits erwähnten Transferregeln nicht zugeben, dass er bei den Bayern unterschrieben hat, sollte dies so sein.
Ein Interesse des Rekordmeisters an Goretzka macht großen Sinn. Ablösefrei ist einer der Spieler, der weltweit zu den besten auf seiner Position gehört und erst 22 ist, auf dem Markt. Goretzka könnte zu einem zentralen Baustein des Umbruchs im Kader der Bayern werden.